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Demenz: Fünf Sätze, die den Alltag sofort ruhiger machen

Diskutieren, korrigieren, erinnern – die drei Reflexe, die bei Demenz fast immer eskalieren. Was stattdessen funktioniert.

Von Selcuk Cankaya · Pflegesachverständiger & Gutachter für Pflegeversicherung und Sozialgerichte · 30. Mai 2026 · 6 Min. Lesezeit

Menschen mit Demenz verlieren Fakten, nicht Gefühle. Wer gegen die Fakten argumentiert, gewinnt nie – und verliert die Beziehung gleich mit.

Statt korrigieren: anschließen

  • „Erzähl mir von ihr.“ statt „Deine Mutter ist seit 30 Jahren tot.“
  • „Du möchtest nach Hause. Was fehlt dir dort?“ statt „Du bist doch zu Hause.“
  • „Ich bin bei dir.“ statt „Beruhige dich.“
  • „Wir machen das zusammen.“ statt „Das kannst du doch allein.“
  • „Danke, dass du mir hilfst.“ statt „Lass mich das machen.“

Warum das wirkt

Diese Sätze bestätigen das Gefühl, ohne die Realität zu behaupten. Sie senken das Erregungsniveau – und darum geht es in fast jeder schwierigen Situation.

Selcuk Cankaya

  • Examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Atmungstherapeut für Intensivmedizin und Pflege
  • Pflegesachverständiger – Gutachter für die Pflegeversicherung und für Sozialgerichte
  • Pflegedienstleitung
  • Betriebswirt
  • Dozent im Gesundheitswesen
  • Fachausbilder im Rettungsdienst
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