Zum Inhalt springen

Demenz: Fünf Sätze, die den Alltag sofort ruhiger machen

Diskutieren, korrigieren, erinnern – die drei Reflexe, die bei Demenz fast immer eskalieren. Was stattdessen funktioniert.

Anna Teichert · 30. Mai 2026 · 6 Min. Lesezeit

Menschen mit Demenz verlieren Fakten, nicht Gefühle. Wer gegen die Fakten argumentiert, gewinnt nie – und verliert die Beziehung gleich mit.

Statt korrigieren: anschließen

  • „Erzähl mir von ihr.“ statt „Deine Mutter ist seit 30 Jahren tot.“
  • „Du möchtest nach Hause. Was fehlt dir dort?“ statt „Du bist doch zu Hause.“
  • „Ich bin bei dir.“ statt „Beruhige dich.“
  • „Wir machen das zusammen.“ statt „Das kannst du doch allein.“
  • „Danke, dass du mir hilfst.“ statt „Lass mich das machen.“

Warum das wirkt

Diese Sätze bestätigen das Gefühl, ohne die Realität zu behaupten. Sie senken das Erregungsniveau – und darum geht es in fast jeder schwierigen Situation.

Anna Teichert

Demenz und Angehörigenbegleitung

Anna arbeitet als Gerontofachkraft und leitet Schulungen für pflegende Angehörige. Ihr Fokus liegt auf Kommunikation, Alltagsgestaltung und Entlastung bei Demenz.

Alle Artikel von Anna

Passend dazu

Newsletter

Der Pflege-Brief

Alle zwei Wochen: neue Regelungen, Fristen und ein konkreter Tipp für den Pflegealltag. Kein Marketing, jederzeit abbestellbar.

Double-Opt-in, keine Weitergabe an Dritte, Abmeldung mit einem Klick.