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Versorgungsplan erstellen

Wer macht was, wann und mit welchem Ziel.

Stand: Juli 2026 · Fachlich geprüft am 31.07.2026

Ein Plan verbindet alle Beteiligten

Der Versorgungsplan übersetzt Bedarf und Wünsche in konkrete Zuständigkeiten. Er verhindert doppelte oder vergessene Aufgaben und muss mit Einwilligung der pflegebedürftigen Person erstellt werden.

Inhalte

BereichFestlegung
AlltagspflegeAufgabe, Zeitpunkt, gewünschte Unterstützung
MedizinMedikamente, Verordnungen, Kontrollen
DiensteAnbieter, Kontakt, Vertretung
HilfsmittelAnwendung, Wartung, Nachbestellung
NotfallWarnzeichen, Erstmaßnahmen, Kontakte
Angehörigefreiwillige Aufgaben und Grenzen
Entlastungfeste Ersatz- und Pausenzeiten

Für jede kritische Aufgabe eine Vertretung bestimmen. Plan nach Krankenhausaufenthalt, Sturz, Medikamentenänderung oder deutlichem Funktionsverlust sofort aktualisieren.

Häufige Fragen

Wer koordiniert den Plan?

Eine benannte Person oder Case-Management-Stelle; Verantwortung muss zu Befugnissen und Belastbarkeit passen.

Ist der Plan dasselbe wie Pflegedokumentation?

Nein. Er ist eine gemeinsame Organisationsübersicht und ergänzt die Dokumentation der Dienste.

Wie oft wird er geprüft?

Regelmäßig und bei jeder wesentlichen Veränderung.

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Quellen

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Ihr nächster Schritt

Sie wissen jetzt, was bei „Versorgungsplan Pflege“ gilt. So kommen Sie konkret weiter:

  1. 1Pflege-Check starten12 Fragen, danach Ihre Ansprüche im Überblick.
  2. 2Kostenlose Beratung buchen30 Minuten mit einer Pflegeberaterin, §7a SGB XI.
  3. 3Pflegegrad beantragenAntrag, Begutachtung und häufige Fehler.