Zum Inhalt springen

Schluckstörung (Dysphagie) im Alltag

Kostformen, Andickung, Aspiration vermeiden.

Stand: Juli 2026 · Fachlich geprüft am 31.07.2026

Hinweise ernst nehmen

Husten, Räuspern, feuchte Stimme, lange Mahlzeiten, Speisereste im Mund, Gewichtsverlust oder wiederkehrende Lungenentzündungen können auf Dysphagie hinweisen. Verschlucken kann auch ohne Husten auftreten.

Sicher begleiten

Eine ärztliche und logopädische Schluckbeurteilung legt Konsistenz, Haltung, Hilfsmittel und Übungen fest. Aufrecht und wach essen lassen, kleine Portionen anbieten, genügend Zeit geben und Ablenkung reduzieren. Nahrung oder Getränke nicht eigenmächtig pürieren oder andicken; die falsche Konsistenz kann ebenfalls gefährlich sein.

Nach der Mahlzeit Mund auf Reste prüfen und gemäß Plan aufrecht bleiben. Gute Mundpflege senkt Keimbelastung.

Bei schwerer Atemnot oder nicht lösbarer Verlegung der Atemwege sofort 112 und geschulte Erste Hilfe anwenden. Einer nicht sicher schluckfähigen Person nichts einflößen.

Häufige Fragen

Ist ein Strohhalm hilfreich?

Nicht pauschal. Er verändert Fluss und Menge und kann je nach Störung ungeeignet sein.

Darf man Tabletten zerkleinern?

Nur nach pharmazeutischer Prüfung und passend zum Schluckplan.

Was bedeutet stille Aspiration?

Material gelangt in die Atemwege, ohne deutlichen Husten auszulösen.

Weiterlesen

Quellen

Passende Themen zu Schluckstörung

Ihr nächster Schritt

Sie wissen jetzt, was bei „Schluckstörung“ gilt. So kommen Sie konkret weiter:

  1. 1Pflege-Check starten12 Fragen, danach Ihre Ansprüche im Überblick.
  2. 2Kostenlose Beratung buchen30 Minuten mit einer Pflegeberaterin, §7a SGB XI.
  3. 3Pflegegrad beantragenAntrag, Begutachtung und häufige Fehler.